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03.02.2005 | 07:49 Uhr

Meine Woche in Kintimba bei Father Joesph Ngahi war wunderschoen. War mit ihm viel unterwegs in den Aussenstationen und habe viel vom Leben der Menschen hier sehen und hoeren koennen. Wir sind auch sehr viel zu Fuss unterwegs gewesen. Momentan ist auf den Feldern viel Arbeit. Die ganze Familie arbeitet auf dem Feld. Es wird von frueh bis spaet die Hacke geschwungen. Die Menschen hier in den Bergen arbeiten sehr hart und viel.
Zurueck in Mbinga habe ich meinen Rucksack ausgepackt und wieder neu bestueckt und weiter gings nach Tunduru zur Bischofseinfuehrung. Im Reisefuehrer steht so schoen, dass die Strasse nach Tunduru in der Regenzeit kaum zu befahren ist. Tunduru liegt an der Grenze zu Mosambique in der Mitte Tanzanias. In diesem Landstrich leben hauptsaechlich Moslems. es gibt ca. 10 Prozent Christen. So ging es durch eine wunderschoene Buschlandschaft. So weit das Auge reicht Baeume und Buesche, alles in Gruen. Die Strasse ist sehr schlammig und sandig. Man faehrt durch Schlamm und Matsch, wie in den Bergen bei uns durch den Schnee. Tunduru ist ein wenig kleiner als Mbinga. Zur Bischofsweihe waren fast alle Bischoefe, also so um die dreissig, hier in Tunduru. Die meisten kamen mit dem Flugzeug aus Dar es Saalam und landeten ungefaehr zwei Stunden Autofahrt entfernt. Ein Auto blieb im Schlamm stecken, so dass der Gottesdienst zwei Stunden spaeter begann. Dadurch, dass die meisten Bischoefe direkt wieder zurueck wollten dauerte die Bischofseinfuehrung von Bischof Castor nur viereinhalb Stunden. Es gab keine Reden, was fuer hier voellig unueblich ist. Nach einer kurzen zweistuendigen Genschenkuebergabe vor dem Dom von Tunduru gings dann zum "Mittagessen (um 18.30Uhr)." Danach klang der Abend mit Tanz und vielen Gespraechen aus. Um eine kleine Vorstellung von der Fahrt zu bekommen, fuer die 340 km heimwaerts waren wir von morgens um 7.00 bis abends um 18.00 unterwegs.
Jetzt sind es nur noch 25 Tage und die Zeit geht viel zu schnell vorbei. Naechste Woche werde ich noch die Pfarrei Mkumbi besuchen, ab dem 19 Februar mache ich mich auf den Rueckweg. Werde noch einen Zwischenstop bei meinem Freund Father Johnson in Morogoro einlegen, um dann die restlichen Tage in Dar es Saalam zu verbringen (Flugbestaetigung usw.).





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